Kirschenmännla / Kirschenmichl



Im letzten halben Jahr lag mein Blog brach. Zunächst hat man viele andere Dinge zu tun, dann keine Lust zum Schreiben, dann nimmt man sich Woche für Woche vor, wieder zu schreiben, und dann kommt der innere Schweinehund...
Aber jetzt bin ich wieder da! Mit einem Kirschenmännla - passend zu Kirschenzeit.

Das Kirschenmännla oder der Kirschenmichl ist in ganz Süddeutschland, aber ganz besonders in Franken sehr beliebt, ist doch die fränkische Schweiz das größte Süßkirschenanbaugebiet Deutschlands.
Es ist aber auch ein typisches Resteessen: In einen Auflaufteig aus altbackenen Brötchen kommen frische Kirschen hinein.

Kirschenmännla
für 6 Portionen als Hauptmahlzeit


Zutaten:

  • 8 trockene weiße Brötchen (ca. 400g)
  • 600ml lauwarme Milch
  • 50g weiche Butter + 20g Butter
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • 75g Zucker
  • 5 Eier
  • 100g gestiftelte Mandeln
  • 750g entsteinte Kirschen

Zubereitung:
Die Brötchen in dünne Scheiben schneiden und mit der lauwarmen Milch übergießen. 20 Minuten lang einziehen lassen. Die Mandeln in einer Pfanne fettfrei anrösten. Die Eier trennen. 50g Butter, Vanillezucker, Zucker und Eigelb mit einem Rührgerät zu einer hellen, schaumigen Masse verrühren. Die Eimasse und die Mandeln unter die Brötchenmasse rühren. Das Eiweiß zu einem steifen Schnee schlagen und ebenfalls unter die Brötchenmasse rühren. Zum Schluss noch die Kirschen unterheben und die Masse in eine Auflaufform gießen.
20g Butter schmelzen und die Oberfläche des Auflaufs damit bestreichen.
Bei 180° (Ober- /Unterhitze) ca. 45 Minuten lang backen.
Nach dem Backen ein wenig abkühlen lassen. Serviert wird das Kirschenmännla entweder pur oder mit einer Vanillesoße.

Nährwerte:
pro 100g: 179 kcal; 5,6g Eiweiß; 20,5g Kohlenhydrate; 8,1g Fett
pro Portion: 616 kcal; 19,2g Eiweiß; 70,5g Kohlenhydrate; 27,8g Fett
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Grand-Manier-Kugeln



Diese Grand-Manier-Kugeln waren der Hit dieses Jahr. Ich wurde oft nach dem Rezept gefragt. Nun ja... ein Rezept gibt es eigentlich nicht. Man werfe alles, was man so hat, in den Mixer: Zerbrochene Plätzchen, übrig gebliebene Mandeln, Marzipanreste, ein großes Stück Rührkuchen, etwas Orangenmarmelade,.... und... und... und eben Grand Manier nach Geschmack.
Die Masse sollte so fest sein, dass sie sich gut formen lässt. Wenn sie noch zu fest ist, einfach noch ein wenig mehr Marmelade dazugeben. Kleine Kugeln formen. Diese einfrieren und dann im gefrorenen Zustand mit weißer Kuvertüre überziehen. Ich habe sie trocknen lassen und dann ein zweites Mal mit weißer Schokolade überzogen.
Die Muster auf den Kugeln kommen von der Pralinentauchspirale.

Viel Spaß beim Nachmachen!


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"Love, Grill & Chill" Buchrezension

Über die Plattform "Blogg Dein Buch" habe ich wieder ein Rezensionsexemplar eines interessanten Buches erhalten, welches ich Euch heute vorstellen möchte. 




Titel: Love, Grill & Chill

Autor: Frank Heppner
Verlag: Rösle
Seitenzahl: 192
ISBN:  
978-3-00-042076-4 
Preis: 29,95 €
Zu beziehen ist das Buch über www.roesle.de




Mein Weihnachtsmenü hätte ich komplett aus diesem Buch zusammenstellen können: Bärenkrebs vom Grillstein an Fruchtsalat mit Cashewnüssen und Thaibasilikum als Vorspeise. Entrecôte vom Grill mit klassischer Sauce béarnaise als Hauptgericht. Und Feigen mit Zitronen-Butter-Creme würde dann als Dessert die Gaumen meiner Gäste erfreuen.
Jedes Gericht ist hier ein kleines Meisterwerk. Nicht weniger raffiniert gesellen sich zu jedem Rezept wunderschöne Fotos. Dass hier jemand am Werk ist, der wirklich weiß, wovon er spricht, merkt man nicht zuletzt an der „Sauce béarnaise“, die doch meistens fäschlicherweise als „Sauce bernaise“ bezeichnet wird (oder hatte der Verlag nur einen guten Lektor?). 
Die Rezepte sind mitunter sehr aufwendig. Es kostet wahrscheinlich noch einmal so viel Zeit, so manche exotische Zutat zu beschaffen.

Den Rahmen für die Rezpte bilden die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. Diese Einteilung geht zurück auf den griechischen Philosophen Empedokles, der darin die vier Grundelemente sah, aus denen alles Sein besteht.
Sonderlich orginell ist dies nun nicht, außerdem völlig überflüssig und ein wenig anachronistisch. Hat der Autor vergessen, dass die Wissenschaft mittlerweile 118 Elemente kennt? Nur sind diese 118 Elemente weniger poetisch als die altertümlichen vier. Dem Leser erschließt sich auch kaum, warum dieses oder jenes Rezept nun zu Erde, Feuer, Luft oder Wasser gehört. Kartoffel-Lauch-Puffer gehören zur Erde – kann man ja noch nachvollziehen. Aber Rindertartar oder gefüllte Weinblätter?

Wieder auf der Höhe der Zeit sind die QR-Codes am Ende des Buches. Für jedes Rezept kann man sich die passende Einkaufsliste auf sein Smartphone laden.

Ich stand kurz davor, meinen Weber-Grill aus seinem Winterschlaf hervorzuholen. Aber eben nur kurz.
Mein Fazit: Tolle Rezepte. Es hätte genügt, die Rezept für sich alleine sprechen zu lassen und auf diese Vier-Elemente-Staffage zu verzichten.


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Gewinnerin

13 Kommentare zur Verlosung habe ich bekommen. Der Trend ging eindeutig in Richtung Kochkurs.
Und der Gewinner/die Gewinnerin ist der Kommentar Nr. 12: Tonia S

Liebe Tonia, du hast gerade eine Mail von mir bekommen. Den Gutschein schicke ich dir, sobald ich ihn von mydays.de erhalten habe.



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3D-Tannenbäume


Ich bin heute zu Gast bei "Foods made with love" und durfte Türchen 16 ihres Adventskalender füllen.
Einen Blick hinters Türchen könnt ihr hier bei mir werfen. Rezept und Anleitung findet ihr dann bei "Foods made with love"


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Safran-Spritzgebäck


Spritzgebäck gehört traditionell zum weihnachtlichen Plätzchenteller. Dieses Jahr habe ich mein Spritzgebäck mit Safran verfeinert. Zugegeben, Safran mag nun nicht jeder. Also lasst ihn ruhig weg, wenn ihr Zweifel daran habt, ob eure Familie nicht mit "das schmeckt komisch" reagiert.
Am einfachsten lässt sich Spritzgebäck mit einem Fleischwolf mit entsprechendem Gebäckvorsatz machen. Mit einem Spritzbeutel geht es zur Not auch. Würde ich aber nicht unbedingt empfehlen, da ich letztes Mal immer Angst hatte, dass der Spritzbeutel unter dem Druck platzt (ist aber nicht passiert).


Safran-Spritzgebäck



Zutaten:
  • 250g weiche Butter
  • 250g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 0,2g Safran, in 1 TL Milch aufgelöst
  • 2 Eier
  • 375g Mehl
  • 150g gemahlene, blanchierte Mandeln
Zubereitung:
Die Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Safran und Eier nach und nach dazugeben und weiter schaumig schlagen. Anschließend das Mehl und Mandeln nach und nach unterrühren. Wenn der Teig zu schwer wird, die Rührstäbe durch die Knethaken ersetzen. So lange kneten, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.
Den Teig portionsweise durch den Fleischwolf drehen. Beliebige Formen biegen und aufs Backblech legen.
Im 180°C heißen Backofen (Ober-/Unterhitze) ca. 12-15 Minuten goldgelb backen.
Wer möchte kann das Spritzgebäck nach dem Auskühlen an den Enden noch mit Schokolade überziehen.
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Mandelsplitter


Das hier ist wieder eines dieser "Rezepte", die ich mich fast gar nicht traue zu posten, da sie so einfach sind. Der Vollständigkeit halber mache ich es nun aber trotzdem. Schließlich soll es zu allen meinen 24 Plätzchen das entsprechende Rezept hier geben.

Mandelsplitter



Zutaten:
  • 200g gestiftelte Mandeln
  • 50g gehackte Mandeln
  • 200g Kuvertüre
  • 10g Kokosfett (2 TL)
  • 1 TL Lebkuchengewürz
Zubereitung:
Mandelstifte und gehackte Mandeln in einer Pfanne fettfrei anrösten. Die Kuvertüre zusammen mit dem Kokosfett überm Wasserbad schmelzen. Das Lebkuchengewürz unterrühren. Die gerösteten Mandeln dazugeben und gut vermengen. Mit zwei Teelöffeln Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech setzen. Fest werden lassen.
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Heidesand


Das Besondere am Heidesand ist, dass die Butter zuvor gebräunt wird. Das verleiht den Plätzchen einen sehr intensiven Buttergeschmack. Sie werden hell gebacken - so hell wie Sand. Daher also der Name.
Gebräunte Butter wird vor allen in der französischen Küche gerne verwendet und nennt sich dort "beurre noisette" - Nussbutter. Nussbutter deswegen, weil sie einen leicht nussiges Aroma hat.

Heidesand



Zutaten:
  • 250g Butter
  • 175g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 EL Milch
  • 300g Mehl
Zubereitung:
Die Butter in einem kleinen Topf erhitzen und goldgelb bräunen. Dabei muss man sehr vorsichtig sein, da die Butter schnell zu braun werden kann. Außerdem nimmt Butter sehr viel Hitze auf, so dass sie weiter brutzelt, auch wenn man den Topf vom Herd nimmt.
Die Butter abkühlen lassen.
Abgekühlte Butter mit Zucker, Vanillezucker und Milch schaumig schlagen. Das Mehl nach und nach dazu geben und mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit den Händen nochmals durchkneten.
Aus dem Teig Rollen (ca. 2-3cm Durchmesser) formen, in Frischhaltefolie wickeln und kalt stellen. Die Rollen in ca. 4mm dicke Scheiben schneiden und die Plätzchen aufs Blech legen. Eventuell etwas nachformen, damit die schön rund sind.
Im auf 180°C (Ober-/Unterhitze) Backofen ca. 12-15 Minuten backen. Die Plätzchen sollten noch hell bleiben.
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Verlosung

Kennt Ihr das nicht auch? Die ewige Frage: „Was soll ich denn schon wieder schenken?“ Bei Mydays gibt es Geschenke für Leute, die eigentlich alles haben, denn Mydays bietet Erlebnisgeschenke. Wie wär es denn mit einem Kochkurs „Mokularküche“, einem Tag in einem Spa oder einem Fallschirm-Tandemsprung? Oder gar einem Flug ins Weltall für 95.000 Dollar? Für jeden Geldbeutel ist war zu haben.
Für Euch ist wahrscheinlich die Rubrik „Kulinarische Geschenke" am interessantesten.



Wie könnt ihr gewinnen?
  • Hinterlasst mir unter diesem Post einen Kommentar und verratet mir darin zwei Dinge:
    • Was würdet ihr euch für diesen Gutschein bestellen?
    • Seid ihr regelmäßige Leser meines Blogs? Wenn ja: Über welche Plattform folgt ihr mir (FB, GFC, Bloglovin, g+...)? 
    • Gerne könnt ihr meinen Post auch über FB teilen (ist aber kein Muss).
  • Schickt mir auch eure E-Mail-Adresse oder eine andere Möglichkeit, euch zu erreichen.
  • Einsendeschluss ist Dienstag, der 17. Dezember.
  • Der Gewinner wird ausgelost und am 18. Dezember hier bekannt gegeben.
  • Der Gewinner erhält einen Gutscheincode von mydays.de (unter der Voraussetzung, dass ich diesen Code bis dahin von mydays erhalten haben).
  • Teilnehmen können alle über 18 Jahren.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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Pistazien-Sablés


Diese Pistazien-Sablés habe ich im "Eve-Magazin", einer kostenlosen Zeitschrift aus dem Biomarkt mit vielen tollen Rezepten, entdeckt. Es ist identisch mit diesem hier: http://www.kuechengoetter.de/rezepte/Plaetzchen-Kekse/Pistazien-Sables-7043547.html.
Ich habe es ein wenig abgewandelt und die Cranberries weggelassen.
Die Pistazien aus der Backabteilung sind sehr teuer. Für diese Plätzchen kann man alternativ auch geröstete, ungesalzene Pistazien nehmen.
Die Plätzchen wurden als "Sablés" bezeichnet. Hört sich nobel an, dabei sind es ganz normale Mürbteigplätzchen. Der Begriff geht zurück auf die französische Stadt  Sablé-sur-Sarthe.


Pistazien-Sablés



Zutaten:
  • 300g Mehl
  • 100g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Geriebene Schale einer halben Zitrone
  • 250g kalte Butter, in kleine Flöckchen geschnitten
  • 2 Eiweiß
  • 150g Pistazien, gehackt
  • brauner Zucker
  • 2 EL rosa Pfefferbeeren
  • 3 EL brauner Zucker
Zubereitung:
Mehl, Puderzucker, Vanillezucker, Salz und Zitronenschale in einer Schüssel vermischen.  Butter und Eiweiß dazugeben und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Die gehackten Pistazien anschließend unterkneten.
Den Teig in zwei Hälften teilen und aus jedem Teil eine Rolle formen. Die Rollen in Frischhaltefolie wickeln und kalt stellen. Eventuell ins Gefrierfach stellen.
Die rosa Pfefferbeeren im Mörser zerstampfen und mit dem braunen Zucker mischen. Die Rollen darin wälzen. Mit einem scharfen Messer die Rollen in ca. 3mm dicke Stücke schneiden.
Auf das Backblech legen und im 160°C (Umluft) heißen Backofen ca. 12 Minuten lang hell backen. 
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Saftige Kokosmakronen

Die normalen Kokosmakronen (Eischnee+Zucker+Kokosraspeln) waren mir immer etwas trocken. Es gibt andere Rezepte, welche mit Quark arbeiten. Aber ich fand, die Säure des Quarks etwas penetrant. Auf eine tolle Alternative stieß ich hier: http://pagewizz.com/wirklich-saftige-kokosmakronen-argentinisches-rezept-mit-butter-und-vanille/
Es werden ganze Eier verwendet und statt Quark kommt ein selbstgemachter Vanillepudding hinein.

Saftige Kokosmakronen



Zutaten für den Pudding:
  • 250ml Vollmilch
  • 75g Zucker
  • Mark einer Vanillestange
  • ca. 1 gestr. EL Maisstärke (10g)
  • ca. 1 EL Mehl (15g)
  • 2 Eier
Zutaten für die Kokosmakronen:
  • 280g Puddingcreme (es bleibt von der zubereiteten Creme noch etwas übrig zum Naschen)
  • 280g Butter
  • 350g Zucker
  • 7 Eier
  • 30g Maisstärke
  • 550g Kokosflocken
Zubereitung:
Zunächst bereitet man den Pudding zu und lässt ihn gut abkühlen.
Die Milch, die Hälfte des Zuckers und das Vanillemark werden in einem Topf langsam erwärmt, aber nicht gekocht. In einer Schüssel die restlichen Zutaten klümpchenfrei verquirlen. Diese Masse unter Rühren in die heiße Milch schütten und kurz aufkochen. Dabei immer schön weiter rühren, bis die Masse fest wie ein Pudding wird. 
Butter und Zucker mit dem Rührgerät schaumig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren und gut aufschlagen.
Nun die Puddingcreme und die Maisstärke ebenfalls unterrühren. Die Kokosraspeln zum Schluss mit einem Löffel unterheben. 
Mit Hilfe eines Spritzbeutels mit einer ganz großen Lochtülle Makronen auf das Backblech spritzen. 
Je nach Größe die Makronen 15-20 Minuten lang bei 175°C (Ober-/Unterhitze) backen. Die Spitzen sollten ein wenig braun sein, der Rest sollte hell bleiben. 
Nach dem Backen die Makronen auf dem Backblech auskühlen lassen. 
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Dattel-Marzipan-Stangen

Diese kleine Köstlichkeiten habe ich bei lecker.de entdeckt (http://www.lecker.de/rezept/2237629/Dattel-Marzipan-Stangen.html). Das Rezept habe ich - leicht abgewandelt - sofort umgesetzt.
Sie sind schön weich und aromatisch und leider verschinden sie viel zu schnell im Mund.

Und auch dieses Rezept nimmt an einem Blogevent teil. Der Gärtnerblog sucht in diesem Monat Dattelrezepte:
Garten-Koch-Event Dezember 2013: Datteln [31.12.2013]

Dattel-Marzipan-Stangen
ca. 75 Stück


Zutaten:
  • 200g getrocknete Datteln
  • 40g Butter
  • 50g gemahlene Haselnüsse
  • 2-3 EL Milch
  • 500g Marzipanrohmasse
  • 2 Eiweiß
  • 150g Puderzucker
  • 60g Mehl
  • 1 Eigelb zum Bestreichen
  • 1 EL Milch
  • etwas Puderzucker für die Arbeitsfläche
Zubereitung:
Die Datteln klein schneiden. Datteln, Butter, gemahlene Haselnüsse und 2-3 EL Milch im Mixer zu einer cremigen Masse verarbeiten.
Die Marzipanrohmasse in kleine Stücke schneiden. Mit Eiweiß, Puderzucker, Eigelb und Mehl mit den Knethaken des Rührgeräts zu einer gleichmäßigen Masse verkneten.
Den Teig in vier Teile teilen. Jeweils eine ca. 40cm lange Rolle daraus formen. Die Arbeitsfläche dabei mit Puderzucker bestäuben. Mit dem Stiel eines Kochföffels eine Rille in die Rolle drücken.
Eigelb mit Milch verquirlen und die Rollen damit bestreichen.
Die Dattelmasse in einen Spritzbeutel füllen und in die Rillen spritzen.
Die Teigrollen in Stücke schneiden. Die Stücke auf das Backblech legen und im 150°C heißen Ofen (Umluft) ungefähr 20 Minuten lang backen.
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St. Gallener Biberle

Was ich beim Plätzchenbacken am wenigsten mag, ist das Ausstechen. Auf der Suche nach Rezepten bleibe ich daher meistens an solchen hängen, die man eben nicht ausstechen muss, wie diese "Biberle" hier. Gefunden habe ich das Rezept hier: http://www.marions-kochbuch.de/rezept/3326.htm
Es handelt sich um einen Lebkuchenteig gefüllt mit Marzipan. Der Begriff "Biber" geht wohl auf das lateinische "pigmentum" (=Gewürz) zurück. Die genaue Zusammensetzung der Gewürze ist wie bei allen regionalen Spezialitäten ein gut gehütetes Geheimnis der lokalen Bäcker.

St. Gallener Biberle
ca. 90 Stück


Zutaten für den Lebkuchenteig:

  • 250g Honig
  • 50g Zucker
  • 250g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise geriebene Muskatnuss
  • 1 TL Koriander
  • 1 TL Anis
  • 1/4 TL gemahlener Ingwer
  • 1 TL Natron
Zutaten für die Füllung:
  • 100g Puderzucker
  • 400g Marzipanrohmasse
  • 1 TL geriebene Zitronenschale
  • 2 TL Zitronensaft

Zubereitung:
Honig und Zucker in einem Topf unter Rühren sanft erhitzen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Abkühlen lassen. Mehl, Gewürze und Natron gut mischen. Den abgekühlten Honig unter die Mehlmischung rühren. Die Schüssel abgedecken und den Teig bei Raumtemperatur zwei Tage lang ruhen lassen.
Für die Füllung Marzipan, Puderzucker, Zitronenschale und Zitronenaft gut miteinander verkneten.
Den Teig und die Füllung in jeweils drei Teile teilen.
Den Teig jeweils rechteckig ausrollen (ca. 45x10cm). Aus dem Marizpan eine Rolle formen. Die Rolle auf den Teig legen und einrollen. Die Rolle mit der Schnittfläche nach unten hinlegen und in dreieckige Stücke schneiden und auf das Backblech legen.
Im auf 180°C vogeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze) ungefähr 15-18 Minuten lang backen.

In einer gut verschlossenen Dose halten sich die Biberle ziemlich lange und werden von Tag zu Tag aromatischer. 
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Mozart-Taler

Schokolade, Nougat und Pistazienmarzipan ergibt? - Mozart-Taler. Diese Plätzchen sind ein wenig aufwendig, zugegeben. Aber machen sie auf dem Plätzchenteller nicht ordentlich was her?

Mit dieser eigenen Kreation nehme ich teil beim Weihnachtsevent von kuechplausch.de
Weihnachtsrezepte


Mozarttaler
ca. 75 Stück


Zutaten:
  • 250g Mehl
  • 150 kalte Butter, in Flöckchen geschnitten
  • 75g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 100g Pistazien (nicht geröstet und gesalzen)
  • 1 EL gehackte Pistazien zum Bestreuen
  • 200g Marzipanrohmasse
  • 250g Nussnougat
  • 150g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung:
Mehl, Butter, Zucker, Vanillezucker und Ei in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Rührgeräts gut verkneten. Anschließend nochmals mit den Händen verkneten. Den Teig eventuell kurz kalt stellen. Auf einem leicht bemehlten Backbrett ausrollen und kleine, runde Plätzchen (ca. 2cm) ausstechen. 
Im 180°C heißen Backofen (Ober-/Unterhitze) ca. 8-10 Minuten lang goldgelb backen. 
Die Kuvertüre über einem Wasserbad schmelzen.
Nach dem Auskühlen die Hälfte der Plätzchen in die Kuvertüre tunken und mit gehackten Pistazien bestreuen. Gut trocknen lassen.
Die Pistazien fein mahlen. Die gemahlenen Pistazien unter die Marzipanrohmasse kneten. Zwischen zwei Backpapieren den Marzipan ca. 2mm dick ausrollen und kleine Kreise ausstechen. In der Mitte ein Loch hineinstechen.
Den Nussnougat erwärmen.
Ein nicht schokolieter Plätzchen nehmen, einen Kleks Nussnougat darauf geben, das Pistazienmarzipan-Ring darauf legen und schließlich den schokolierten Deckel leicht andrücken.
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Florentiner


Wie nur kriege ich diese Dinger in Form? In den Rezepten steht immer in etwa: Nach dem Backen mit einem Glas oder einem runden Ausstecher in Form bringen. Das hat bei mir überhaupt nicht geklappt. Alles klebte fest. Dann versuchte ich es mit zwei Löffeln. Das ging ganz gut. Aber bis ich die einen in Form hatte, waren die anderen schon ausgekühlt und hart. Nun gut. Ich stellte das Blech auf den Herd auf die Warmhalteplatte. Das funktionierte. Aber die beste Idee kam mir erst später: Ich füllte die Masse in Silikon-Muffinförmchen. Perfekt! Eins wie das andere!
Papierförmchen kann man auch nehmen und sie dann mindestens zweimal verwenden.

Momentan laufen ganz viele Blog-Events zum Thema Weihnachten und Weihnachtsbäckerei. Das ist meine Zeit!!!! Endlich kann ich bei ganz vielen Events mitmachen, wie hier beim Event von Simone:


Florentiner



Zutaten:
  • 275g Zucker
  • 75g Honig
  • 200g Butter
  • 225g Sahne
  • 175g kandierte Früchte
  • 150g gehackte Mandeln
  • 250g gestiftelte Mandeln
  • 100g Mandelplättchen
  • Belegkirschen
  • 200g Kuvertüre
Zubereitung:

Zucker, Honig, Butter und Sahne in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze 7 Minunten lang einkochen lassen. Dabei immer wieder mal umrühren.
Die kandierten Früchte klein hacken. Die Früchte und die Mandeln unter die Zuckermasse rühren und unter Rühren ganz sanft kochen lassen. Etwas abkühlen lassen.
Die Belegkirschen halbieren.
Mit Hilfe von zwei Teelöffeln ein wenig Masse in die Silikonförmchen einfüllen. Jeweils eine halbe Belegkirsche in die Mitte legen.
Im auf 180°C vorgeheizten Ofen (Umluft) ca. 8-10 Minuten lang goldgelb backen.
Nach dem Auskühlen und Erstarren lassen sich die Florentiner wunderbar aus den Förmchen lösen.
Die Kuvertüre schmelzen und die Unterseite der Florentiner eintauchen. Auf Backpapier ablegen und fest werden lassen. 
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Zimtbällchen

So richtig rund sind die Zimtbällchen nicht. Sie kommen zwar rund in den Ofen, aber etwas platter wieder raus.
Auf das Rezept bin ich hier gestoßen: http://www.brigitte.de/rezepte/rezepte/zimtbaellchen
Und auch dieses Rezept reiche ich ein beim Blog-Event der Schokoladenfee.

Zimtbällchen



Zutaten:
  • 200g kalte Butter, in kleine Stückchen geschnitten
  • 300g Mehl
  • 150g Zucker
  • 2 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zimt für den Teig
  • 100g brauner Zucker und 2 TL Zimt zum Wälzen

Zubereitung:
Die Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken des Rührgeräts verkneten. Mit den Händen zum Schluss gut durchkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, mit Frischhaltefolie umhüllen und kalt stellen.
Aus dem Teig kleine Bällchen formen (zur Orientierung für diejenigen mit Feinwaagen: 8g). Braunen Zucker und Zimt in einem Teller vermischen. Die Bällchen darin wälzen und mit ein wenig Abstand auf Backblech setzen.
Im auf 200°C (Ober- /Unterhitze) vorgeheizten Ofen ca. 8-10 Minuten lang backen. 
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Husarenkrapfen, Engelsaugen, Kulleraugen...


Wenn man bedenkt, dass für dieses Gebäck traditionell rotes Johannisbeergelee verwendet wird, ist doch der Name "Engelsaugen" unpassend. Ein Engel mit roten Augen? Da bekommt doch ein Kind sofort Angst.
Dieses Weihnachtsgebäck hat zum Glück viele Namen und "Husarenkrapfen" gefällt mir noch am Besten, verweist diese Bezeichnung doch darauf, dass die kleinen Dinger auf eine lange Tradition zurückblicken können.
Als Anregung diente mir das Rezept im der diesjährigen Brigitte-Beilage "Plätzchen" (oder hier: http://www.brigitte.de/rezepte/rezepte/engelsaugen-mit-sanddorn-und-quitte)

Und diese Husarenkrapfen sind dann auch mein Beitrag für das Blogevent der Schokoladenfee:




Husarenkrapfen
ca. 90 Stück


Zutaten:
  • 400g Mehl
  • geriebene Schale einer halben Bio-Orange
  • 275g kalte Butter
  • 125g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 150g Orangenmarmelade
  • etwas Puderzucker zum Bestreuen
Zubereitung:
Das Mehl in eine Schüssel geben. Die Butter in Flöckchen dazu geben. Orangenschale, Zucker, Vanillezucker und Salz kommen ebenfalls hinzu. Mit den Knethaken des Rührgerät gut verkneten. Zum Schluss müssen aber die Hände doch noch mal ran, um einen schönen, gleichmäßigen Teig daraus zu kneten. Dann den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie einwickeln. Eine Stunde lang kalt stellen.
In der Zwischenzeit die Orangenmarmelade mit dem Stabmixer fein pürieren.
Den Teig dann nochmals durchkneten. Mit den Händen kleine Kugeln formen und auf Backblech setzen. Das Loch für die Füllung entweder mit einem Finger, oder einem Kochlöffelstil oder Ähnlichem formen. Die Löcher mit Orangenmarmelade füllen.
Im auf 180°C vergeheizten Backofen (Ober- /Unterhitze) ca. 12-15 Minuten lang backen.
Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen.
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