Mohn-Hefestern


Ich liebe es, auf anderen Food-Blogs zu surfen und stoße da auf eine unendliche Vielfalt an Ideen. Ein Leben reicht wahrscheinlich nicht aus, all das nachzumachen. Diesen tollen Hefestern habe ich hier gefunden und er musste sofort nachgemacht werden.
Aus den Resten des Hefeteig gab es dann auch noch einen 8-strängigen Hefezopf. Ja, das musste auch noch sein, nachdem ich seit letzer Woche das Hefezopfflechten mit Schnüren übe. Ich hätte nie gedacht, wie leicht das ist. Was mich mal wieder darin bestätigt, dass man sich nur rantrauen muss.

Mohn-Hefestern 



Zutaten für den Hefeteig:
  • 500g Mehl
  • 1 Würfel Frischhefe (42g)
  • 80g Butter
  • 2 Eier
  • 50g Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 250 ml lauwarme Milch
Zutaten für den Belag:
  • 3 EL Zucker
  • 3 EL Mohn (gemahlen)
  • 2 EL Butter, zerlassen
  • 1 Eigelb + etwas Milch
Zubereitung:
Das Mehl kommt in die Rührschüssel. In der Mitte macht man eine kleine Kuhle. Da hinein wird die Hefe gebröckelt. Etwas von dem Zucker und der warmen Milch dazugeben und das Ganze mit Mehl bedecken. Ungefähr eine viertel Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen. Die Butter schmilzt man in der Mikrowelle (oder einen kleinen Topf) zusammen mit etwas Milch. Alle weiteren Zutaten für den Hefeteig kommen nun dazu. Mit den Knethaken des Rührgeräts knetet man den Teig so lange, bis er sich vom Boden der Schüssel gut ablöst. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und mindetens eine halbe Stunde lange gehen lassen (bis sich das Volumen verdoppelt hat).Nach der Gehzeit den Teig nochmals gut mit den Händen durchkneten und in vier gleiche Teile zerteilen. Jedes Teil nochmals gut durchkneten und mit dem Nudelholz dünn ausrollen. Mit einer runden Schablone (z.B. eine Schüssel ...) einen Kreis ausschneiden.
Den ersten Kreis auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen, mit flüssiger Butter bestreichen und mit Mohn und Zucker bestreuen. Die Ränder dabei aber aussparen. Zweiten Kreis darauf legen, ebenso mit Butter betreichen und mit Mohn und Zucker bestreuen. Mit dem dritten Kreis genauso verfahren. Den vierten Kreis darauflegen und alles schön andrücken. Mit einem scharfen Messer den Kreis 8 mal einschneiden. Dazwischen jeweils einen weiteren Schnitt setzen, der aber nicht ganz so weit in die Mitte geht, wie die anderen. Dieser kürzere Schnitt bildet dann die Mitten der Spitzen. Den rechten Streifen nach rechts drehen, den linken nach links. Die Ende dann gut zusammen drücken und eine Spitze formen. Eigelb mit etwas Milch verquirlen und damit den Stern bestreichen. Bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 35-40 Minuten lang backen.
Weiterlesen ...

Fruchtiges Putencurry



Es ist schon lange her, da hat Kerstin von Verboten gut dazu aufgerufen, ihr Rezepte für Desserts mit Curry zu schicken. Es gab auch etwas zu gewinnen, und zwar einen Gutschein für wunschcurry.de. Ich war eine der Gewinnerinnen und kaufte fleißig ein. Was ich bei diesem Online-Shop toll finde, ist, dass es viele Curry ohne Salz gibt. Die sonstigen Currys, die man so im Supermarkt findet, enthalten alle viel Salz. Wenn man es dann schön currylastig will, ist das Gericht meist ein wenig übersalzen.
Das Putencurry hier ist mit einem der erstandenen Curry zubereitet. Nochmals herzlichen Dank an Kerstin!


Fruchtiges Putencurry 
für 5-6 Portionen


Zutaten:
  • 1 Dose Ananas in Stücken
  • 800g Putenbrustfilet oder -schnitzel
  • 2 EL Erdnussöl (oder ein anderes Pflanzenöl)
  • 250ml Hühnerbrühe
  • 2 Paprika
  • 1 Glas Bambusschösslinge (180g)
  • 100g Schlagsahne
  • 125ml Milch 
  • 3 TL Curry (Ich verwendete das "Curry Ceylon" von wunschcurry.de)
  • eventuell etwas Salz
  • 1 TL Speisestärke
Zubereitung: Die Ananas abtropfen lassen, ebenso die Bambusschösslinge. Das Putenbrustfilet in kleine Stücke schneiden. Die Paprika in dünne Striefen schneiden. Ich brate als Erstes die Putenstreifen im heißen Öl scharf an. Ich nehme sie wieder aus der Pfanne und gebe sie in einen großen Topf. Dann werden die Paprika und die Bambusschösslinge angebraten. Sie wandern ebenfalls in den Topf. Dann brate ich die Ananasstücke gut an, bis der in ihnen enthaltene Zucker eine schöne braune Kruste ergibt. Die Ananasstücke kommt nun auch in den Topf. Der Bratensatz wird mit Hühnerbrühe, Sahne und Milch abgelöscht. Curry wird hinzugegeben und mit aufgekocht. Die Speisestärke rühre ich mit etwas Wasser klümpchenfrei an und binde damit die Soße ab. Die Soße kommt nun zu den anderen Zutaten in den Topf. Gut umrühren und nochmals aufkochen. Eventuell noch mit Salz abgeschmecken. Fertig. Guten Appetit!
Dazu passt natürlich am Besten Basmatireis. 

Nährwerte:
pro 100g: ungefähr 100 kcal;  11,5g Eiweiß; 5,1g Kohlenhydrate; 3,6g Fett
Weiterlesen ...

Vinschgauer



Zum 59. Mal findet der von Zorra ins Leben gerufene "Bread Baking Day" statt. Gastgeber ist diesen Monat ninivepisces. Das Thema lautet "Brot als Begleitung". Gesucht werden Brote, ohne die ein bestimmes Gericht nicht auskommt. Ich musste da ganz spontan an mein Lieblingsbrot denken: Vinschgauer. Eine Brotzeitplatte mit Südtiroler Speck, Kaminwurzen, Hirschsalami, einem herzhaften Bergkäse - da dürfen die Vinschgauer nicht fehlen. Ehrlich gesagt, brauche ich gar keine Brotzeitplatte, um Vinschgauer zu essen. Ich brauche rein gar nichts, um sie zu essen.
Im Südtirol-Urlaub konnte ich nicht genug davon bekommen. Hier in Franken werden sie zwar von vielen Bäckern angeboten, aber die vergessen immer die entscheidenden Zutaten, nämlich die Gewürze. Da blieben nur die Aufbackdinger aus dem Supermarkt. Diese enthalten die Gewürze, ihre Konsistenz aber lässt zu wünschen übrig. Also: Selbstbacken.
Ein wenig Vorplanung ist aber notwendig, wenn man den Sauerteig selbst herstellen will. Eine einfache Anleitung für die Anzucht von Sauerteig findet ihr hier. Man braucht wirklich keine Angst vor der Sauerteigzucht (sagt man das überhaupt so?) haben. In Bioläden gibt es aber auch fertigen Sauerteig zu kaufen.
Ich habe meinem Teig noch ein wenig Hefe hinzugefügt, da mein Sauerteig frisch angesetzt wurde. Je älter der Sauerteig ist, umso stärker wird er und man braucht keine weitere Hefe.

Vinschgauer
8 Stück


Zutaten:
  • 200g Sauerteig
  • 300g Roggenmehl, Typ 1150
  • 100g Weizenmehl
  • 10g Frischhefe
  • 2 TL Kümmel
  • 3 TL Fenchelsamen
  • 2 TL Schabzigerkleesamen (alternativ: Bockshornkleesamen)
  • 2 TL Salz
  • Mehl zum Bestreuen
Zubereitung:
Die Gewürze im Mörser zerstoßen.
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mindestens eine viertel Stunde lang gut verkneten (Mit einer Küchenmaschine tut man sich hier wirklich viel leichter.) Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort ca. eine halbe Stunde lang gehen lassen.
Aus dem Teig 8 Teiglinge abstechen und auf ein Backblech legen. Reichlich mit Mehl bestreuen und mit den Händen gleichmäßig flach drücken. Abgedeckt lässt man die Teiglinge nochmals 60 Minunten lang an einem warmen Ort gehen.
Bei ca. 220°C bäckt man die Vinschgauer ungefähr eine halbe Stunde lang.

Nährwerte:
pro 100g: 251 kcal; 7,5g Eiweiß; 51,7g Kohlenhydrate; 1,2g Fett 
pro Portion : 178 kcal; 5,3g Eiweiß; 36,6g Kohlenhydrate; 0,8g Fett
Weiterlesen ...

Rhabarber-Erdbeer-Puddingkuchen



Barbara von Barafras Kochlöffel brachte mich auf die Idee für diesen Kuchen. Sie buk einen tollen Rhabarberkuchen mit Baiserhaube. Das Interessante daran war, dass die Füllung für den Kuchen aus einer Art Rhabarberpudding bestand. Sie kochte mit Vanillepudding und Rhabarbersaft einen Pudding und vermengte ihn mit den Rhabarberstücken. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, Pudding mit etwas anderem als Milch zu kochen. Ich habe das Rezept ein wenig abgewandelt, die Baiserhaube weggelassen und dem Pudding Erdbeerpüree hinzugefügt. Das Rezept ist für eine 18cm Springform auslegt. Für eine 28er Springform verdoppelt man die Zutaten (außer beim Teig: Da nimmt man am Besten trotzdem nur 1 Ei).

Rhabarber-Erdbeer-Puddingkuchen
für eine 18cm Springform


Zutaten für den Teig:
  • 125g Mehl
  • 75g Butter
  • 35g Zucker
  • 1 Msp. Backpulver
  • 1 Ei (Größe M)
  • ca. 240g Erdbeeren
Zutaten für die Füllung:
  • 500g Rhabarber
  • 100+50g Zucker
  • 70g Speisestärke
  • ca. 240g Erdbeeren

Zubreitung: 
Den Rhabarber putze ich und schneide ihn in kleine Stücke. Mit 100g Zucker vermische ich ihn und lasse ihn ca. 8-10 Stunden stehen, damit er "Wasser zieht". Die Erdbeeren werden ebenfalls geputzt und mit dem Stabmixer püriert. Das Püree wird durch ein Sieb gedrückt, damit die Kerne aufgefangen werden. Nun gieße ich den Rhabarbersaft ab und gebe soviel Püree hinzu, dass es insgesamt 375ml sind. Die Speisestärke rühre ich mit 50g Zucker und etwas von der Flüssigkeit klümpchenfrei an. Die restliche Flüssigkeit bringe ich in einem Topf (groß genug, damit er später noch den Rhabarber beherbergen kann) zum Kochen, nehme den Topf kurz vom Herd und gieße die Stärkemischung unter ständigem Rühren hinzu (so wie man halt einen Pudding kocht). Danach wird der Pudding nochmals aufgekocht. Zuletzt werden die Rhabarstückchen untergehoben und die Füllung wandert in die mit dem Mürbteig ausgelegte Form.

Alle Zutaten für den Mürbteige gebe ich in eine Schüssel und verknete den Teig mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem gleichmäßigen Teig. Dieser hier ist - wegen des relativ hohen Eigehalts - ein wenig weicher als üblich. Auch hier sollte der Teig eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen. Mit bemehlten Fingern drücke ich den Teig in die Form. Für die Ränder forme ich "Teigwürste" und lege sie rundherum an die Seitenwände. Mit den Fingern drücke ich dann den Teig gleichmäßig am Rand entlang.

Im auf 180°C vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze) verweilt der Kuchen ca. 35-40 Minuten lang.
Vor dem Genießen sollte man ihn gut abkühlen lassen, damit der Pudding wirklich schön fest wird.

Nährwerte:
pro 100g: 196 kcal; 1,6g Eiweiß; 33g Kohlenhydrate; 6g Fett
pro Stück (bei 12 Stück): 176 kcal; 1,5g Eiwei0; 29,7g Kohlenhydrate; 5,4g Fett 
Weiterlesen ...

Wiener Schnitzel


Warum schmeckt ein Wiener Schnitzel so gut? Ich möchte mal ganz ketzerisch behaupten, dass es nicht am Kalbfleisch liegt, sondern an der in Butterschmalz gebackenen Panade.
Dazu passt z.B. der fränkische Kartoffelsalat.



Wiener Schnitzel
für 2 Personen


Zutaten: 
  •  2 Kalbsschnitzel (je 50g)
  • 1 Ei
  • 1 EL Milch
  • 3 EL Mehl
  • Semmelbrösel
  • 4 EL Butterschmalz
  • Salz und Pfeffer 
Zubereitung: 
Die Kalbsschnitzel mit Frischhaltefolie abdecken und mit einem flachen Fleischklopfer ganz dünn klopfen. Von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen.
Ei und Milch in einem Teller miteinander verquirlen.Das Mehl auf einen weiteren Teller geben. Die Semmelbrösel auf einen dritten.
Nun die Schnitzel zuerst in Mehl wenden, dann durch das Ei ziehen und schließlich mit den Semmelbrösel panieren. Die Panade mit den Fingern leicht andrücken.
Das Butterschmalz in einer großen Pfanne heiß werden lassen. Darin die Schnitzel von  beiden Seiten ungefähr vier bis fünf Minuten lang ausbacken.
Es sollte soviel Fett verwendet werden (wie auf dem Foto), dass es schön über die obere Seite des Schnitzels laufen kann.
Vor dem Verzehr tropft man die Schnitzel auf einem Küchenkrepp ab.
Weiterlesen ...

Zimtkeks und Apfeltarte



"Zimtkeks und Apfeltarte" ist ein sehr schöner Blog mit Genießerrezepten zum Kochen und Backen - ganz nach meinem Geschmack. Zum 10.000sten Klick verloste die Autorin Andrea unter ihren Lesern eine "Danke"-Backform. Und ich war die glückliche Gewinnerin!
Als Dankeschön an Andrea habe ich mit der Backform einen Zimtkeks (bzw. -kuchen) und eine Apfeltarte gebacken. Der Zimtkuchen passt zwar nicht in die Jahreszeit, aber zum Frühstück schmeckt er wunderbar.


Zimtkuchen
(für die "Danke"-Backform mit 400ml Volumen)


Zutaten:
  • 50g weiche Butter
  • 50g Zuckerrübensirup
  • 1 Ei
  • 2 TL Zimt
  • 60g Weizenmehl
  • 1/2 TL Backpulver
Zubereitung:
Weiche Butter, Zuckerrübensirup und Ei gut verrühren. Die trockenen Zutaten in einer weiteren Schüssel vermischen und zur Buttermischung geben und ebenfalls gut verrühren. Die Backform fetten und bemehlen. Den Teig einfüllen und im 180°C heißen Backofen (Ober-Unterhitze) ca. 20 Minuten lang backen. Nach dem Backen den Kuchen auf einen Gitterrost stürzen. Nach dem Auskühlen kann man ihn noch nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.

Nährwerte:
pro 100g: 427 kcal; 7,7g Eiweiß; 41g Kohlenhydrate; 25,3g Fett


Apfeltarte
(für die "Danke"-Backform mit 400ml Volumen)


Zutaten:
  • 50g Butter
  • 75g Mehl
  • 25g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 200g Äpfel
  • die geheime Zutat
Zubereitung:
Aus Butter, Mehl, Zucker und Eigelb einen Mürbteig herstellen. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Rührgerät die Zutaten zu Krümeln verarbeiten. Mit den Händen schnell zu einem gleichmäßigen Teig durchkneten. Eine Kugel formen, diese in Frischhaltefolie wickeln und eine halbe Stunde lang in den Kühlschrank stellen.
Die Äpfel in Spalten schneiden.
Nun zur geheimen Zutat: Man kann sie auch weglassen. Aber was ist es? Bei der Zubereitung von Apfelmus fallen immer eine Menge Apfelschalen ab. Wohin damit? Man kann sie entweder gleich vernaschen oder ganz langsam im Backofen (bei ca. 70°C) trocknen und dann fein zermahlen.
Die Backform fetten und bemehlen. Den Teig ausrollen und in die Backform drücken. Überstehende Rest abschneiden. Diese verknete ich noch mit der geheimen Zutat und mache daraus Streusel.
Auf den Teig kommen zunächst zwei EL der geheimen Zutat. Dann werden die Apfelspalten darauf geschlichtet. Zu guter Letzt die Streusel darüber geben. Die Apfeltarte bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 25-30 Minuten lang backen.

Nährwerte:
pro 100g: 301 kcal; 3,7g Eiweiß; 33,8g Kohlenhydrate; 16,2g Fett
Weiterlesen ...

Rhabarber-Vanille-Konfitüre (kalorienarm)



Noch gibt es ihn. Aber nicht mehr allzu lange. Um den Geschmack des Rhabarbers für die rhabarberlosen Zeiten zu bewahren, wurde eine Konfitüre gekocht. Und zwar in einer kalorienarmen Variante. Mit Hilfe eines "Gelierfix 3:1" oder "Gelfix 3:1" lassen sich ganz leicht Konfitüren mit wenig Zucker zubereiten. Da kann man ohne schlechtes Gewissen ein ganzes Glas auslöffeln.
Gepaart habe ich den Rhabarber mit Vanillearoma. Ich war sehr großzügig mit dem Vanillinzucker und fügte auch noch Vanilleextrakt hinzu. Letzterer ist meist schwer zu finden, es sei denn, man macht ihn selbst. Vielleicht poste ich demnächst das Rezept dafür.


Rhabarber-Vanille-Konfitüre
kalorienarm


Zutaten:
  • 1000g Rhabarber
  • 25g Gelierfix 3:1
  • 6 Päckchen Vanillinzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 50g Diabetikersüße (besteht aus Sorbit und Saccharin)
  • 20 Süßstofftabletten
Zubereitung:
Den Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden. Gelierfix mit Vanillinzucker und Diabetikersüße vermischen. Die Rhabarberstücke in einen Topf geben und mit der Zuckermischung vermengen. Das Ganze eine halbe Stunde stehen lassen, damit der Rhabarber "Wasser zieht". Auf den Herd stellen und köcheln lassen. Dabei immer wieder mal umrühren. Nach und nach zerfällt der Rhabarber. Zum Schluss nochmal kräftig aufkochen und die Süßstofftabletten und den Vanilleextrakt dazugeben.
Schraubgläser und Deckel auskochen, damit sie einigermaßen steril sind. Die Konfitüre in die Gläser einfüllen, den Deckel drauf schrauben und kopfüber auskühlen lassen.

Nährwerte:
pro 100g: 50 kcal; 0,6g Eiweiß; 12,5g Kohlenhydrate; 0,1g Fett
Weiterlesen ...

"Mohn-Finger"



Wie soll ich dieses Gericht nennen? Angelehnt ist meine Idee an die Mohn-Nudeln, wobei ich hier wieder versucht habe, Reste kreativ zu verwerten. Es mussten mal wieder alte Klöße weg. Diesmal sollte es etwas Süßes sein.


"Mohn-Finger"
für 2 Portionen


Zutaten:  
  • ca. 500g Köße
  • 40g Butter
  • 25g gemahlenen Mohn
  • 50g Zucker 
Zubereitung:
Die Klöße in fingerdicke Streifen schneiden. Die Butter in der Pfanne erhitzen. Den Mohn darin zunächst ein wenig andünsten. Die Kloßstreifen dazugeben, Zucker darüberstreuen und anbraten. Fertig.

Nährwerte:
pro 100g: 208 kcal; 2,4g Eiweiß; 30,1g Kohlenhydrate; 8,21  g Fett
pro Portion: 554 kcal; 6,5g Eiweiß; 80,1g Kohlenhydrate; 21,9g Fett
Weiterlesen ...

Blumentopf


Solch kleine, süße und vollständig essbare Blumentöpfe habe ich schon öfter auf Pinterest gesehen. Für den Muttertag ist es eine wunderbare Idee.
Dies ist mein zweiter Beitrag für das Muttertags-Event von kuechenplausch.de.
Muttertag Rezepte

Essbare Blumentöpfe



Zutaten:
  • sog. Eierlikörbecher-Waffeln
  • Schokoladenkuchen, z.B. nach diesem Rezept
  • Marzipanrosen und -blätter
  • Zucker
"Zubereitung": 
Den Schokoladenkuchen zerbröseln und in die Waffelbecher drücken. Den Zucker in einem kleinen Topf karamellisieren. Mit einem kleinen Löffel den flüssigen Zucker linienförmig auf ein Backpapier geben. Das ergibt die Stiele der Rose. Nach dem Erkalten den "Stiel" in die Schokokuchenmasse stecken. Die Rose auf den Stiel setzen und die Blätter in die Kuchenmasse drücken. Fertig.
Weiterlesen ...

Hefe-Herzkranz zum Muttertag


Morgen ist Muttertag. Dieser Hefezopf in Herzform wäre doch ein schönes Mitbringsel, oder? Es ist zwar nicht mehr so ganz die Zeit für Hefezöpfe, aber das hielt mich davon ab, heute diese Herzen zu backen.
Der Hefeteig enthält keine Butter, was aber nicht bedeutet, dass er kalorienarm ist. Das Fett wurde in Form von Sahne zugeführt. Anstatt Milch und dann später Butter zuzufügen, kommt in diesen Hefeteig Sahne.
Gleichzeitig ist dieser Post mein erster Beitrag für das Muttertagsevent von kuechenplausch.de.


Muttertag Rezepte


Hefe-Herzkranz
für 2 Herzen



Zutaten:
  • 500g Mehl
  • 250g Sahne
  • 1 Würfel Frischhefe
  • 75g Zucker
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • Abrieb von einer Bio-Orange
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 1 Eigelb und etwas Milch zum Bestreichen
Zubereitung:
Das Mehl in eine große (!) Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Sahne leicht erwärmen. In die Mulde die Hefe hineinbröckeln, ein wenig Zucker dazugeben und einige Esselöffel der warmen Sahne. Mit Mehl zudecken. Nun das Ganze an einem warmen Ort gehen lassen (ich mache das meistens so: Den Backofen ganz kurz einschalten, wieder ausschalten und im Ofenrohr den Teig gehen lassen). Nach einer halben Stunde alle anderen Zutaten (bis auf Eigelb und Milch) dazu geben und mit den Knethaken des Rührgeräts den Teig so lange verkneten, bis er sich von alleine vom Schüsselboden abhebt. 
Die Schüssel abdecken und den Teig nun ca. 1 Stunde lang gehen lassen. Nach dem Gehen den Teig mit den Händen auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut durchkneten. In zwei Hälften teilen. Jede Hälfte in drei Teile teilen. Aus jedem Teil einen lang Strang rollen. Drei Stränge am einen Ende gut zusammendrücken und einen Zopf flechten. Das Ende des Zopfes ebenfalls gut zusammen drücken. Aus dem Zopf ein Herz formen. Auf das Backblech legen, mit einem Küchentuch abdecken und nochmals 15 Minuten lang gehen lassen.
Eigelb und Milch verquirlen und die Herzen damit bestreichen. Im auf 180°C (Ober-Unterhitze) heißen Ofen ca. 45 Minuten lang backen.

Nährwerte:
pro 100g: 286 kcal; 9g Eiweiß; 52,2g Kohlenhydrate; 4,3g Fett
Weiterlesen ...

Himbeer-Joghurt-Torte

Frische Himbeeren gibt es noch nicht. Dank der tiefgefrorenen Himbeeren kann man sie das ganze Jahr übergenießen. Aber gefrorene Himbeeren schmecken irgendwie ganz anders als frische. Ich habe keine Ahnung, woran das liegt.
Eine fruchtige Himbeer-Joghurt-Torte ist heute genau das richtige für die Kaffeetafel. Sie schmeckt wunderbar leicht und fruchtig. 


Himbeer-Joghurt-Torte
für eine 26cm Form


Zutaten für den Boden:
  • 130g Butter 
  • 130g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 2 Bio-Zitronen
  • 200g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
Zutaten für die Creme:
  • 6 Blatt Gelatine
  • 400g Joghurt, 3,5% Fett
  • 125g Zucker
  • 200g tiefgefrorene Himbeeren (aufgetaut)
  • 400g Schlagsahne
  • 2 EL Zitronensaft
  • einige Himbeeren zum Dekorieren
Zubereitung:
Die Zitronen waschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Die Himbeeren auftauen lassen.
Butter, Zucker, Zitronenschale und Salz cremig rühren. Die beiden Eier nach und nach dazugeben und gut unterrühren. In einer anderen Schüssel Mehl und Backpulver vermischen und abwechselnd mit 5 EL Zitronensaft zur Buttermischung geben. Eine Springform fetten und bemehlen. Den Teig einfüllen und glatt streichen. Im auf 160°C (Umluft) vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten lang backen. Nach dem Backen den Kuchen kurz in der Form ruhen lassen. Dann verkehrt herum auf ein Kuchengitter stürzen. Komplett abkühlen lassen.
Die Gelatine in etwas Wasser einweichen. Joghurt, Zucker, Himbeeren und Zitronensaft gut miteinander verrühren. Die Gelatine ausdrücken und in der Mikrowelle ganz vorsichtig erwärmen. Die Gelatine darf keinesfalls zu heiß werden. Einige Löffel der Joghurtcreme in die Gelatine rühren. Dann die Gelatinemasse in die restliche Joghurtcreme rühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Joghurtcreme heben.
Um den Tortenboden einen Kuchenring spannen. Die Füllung daraufgeben und glatt streichen. Im Kühlschrank für mindestens vier Stunden kalt stellen. Zum Lösen des Kuchenring mit einem Messer die Crememasse vom Ring trennen. Mit einingen Himbeeren nach Lust und Laune dekorieren.

Nährwerte:
pro 100g: 244 kcal; 3,9g Eiweiß; 22,9g Kohlenhydrate; 14,8g Fett
pro Stück (bei 12 Stück): 347 kcal; 5,6g Eiweiß; 32,5g Kohlenhydrate; 21,1g Fett
Weiterlesen ...

Rhabarberkuchen Upside-Down


Auf dem Foto fehlt etwas: Die Karamellsauce. Die eigentliche Idee dieses Upside-Down-Kuchens war, dass aus dem braunen Zucker und der Butter, welche als erstes in die Form kommen, eine leckere Karamellsauce entsteht. Es gab Karamell, aber verteilt (und verbrannt) auf dem Backblech, auf welches ich glücklicherweise meine Springform stellte. Ansonsten hätte ich die Sauerei vom Ofenboden kratzen können. Meine Form war nicht ganz dicht und die ganze Brühe floss heraus. Jetzt frage ich mich, ob das an meiner Springform liegt oder ob eine Springform nie ganz dicht ist? Ein bekannter Hersteller wirbt immerhin mit "dichten" Springformen.

Rhabarberkuchen Upside-Down
für eine 24cm Form


Zutaten für den "Belag": 
  • 30g zimmerwarme Butter
  • 50g brauner Zucker
  • 75g Zucker
  • ca. 650g Rhabarber
Zutaten für den Teig:
  • 200g zimmerwarme Butter (oder Margarine)
  • 175g Zucker
  • 2 Eier
  • 150g Schlagsahne
  • 200g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver

Zubereitung:
Den Rhabarber säubern, mit einem Hobel in dünne Scheiben schneiden (Anmerkung für F.: Börner zweitdünnste Stufe ;-) ) und mit 75g Zucker vermischen. Die (dichte!) Springform mit der Butter bestreichen und dem braunen Zucker ausstreuen. Den Rhabarber einfüllen und gut festdrücken. Mit einem Topf oder ähnlichem beschweren.
Butter, Zucker und Eier in eine Schüssel geben und mit dem Rührgerät schaumig rühren. In einer anderen Schüssel Mehl und Backpulver mischen. Nach und nach die Mehlmischung und die Sahne zur Buttermischung dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
Den Teig auf den Rhabarber geben und glatt streichen.
Im auf 160°C (Umluft) vorgeheizten Ofen ca. 60 Minuten lang backen.
Nach dem Backen den Kuchen in der Form etwas auskühlen lassen. Dann den Kuchen stürzen. Dazu zunächst mit einem dünnen Messer die Ränder lösen. Eine große Platte (oder einen großen Teller) auf die Form legen und mit beiden Händen und viel Schwung die Form stürzen. Wenn alles gut geht, sinkt der Kuchen sanft auf die Platte. Nun den Ring öffnen und den Boden vorsichtig ablösen. Sollte er ankleben, ein langes dünnes Messer zur Hilfe nehmen.
Weiterlesen ...